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Schmerzen durch Verschleiß: Wie alle Gelenke sind auch die Wirbel- oder so genannten Facettengelenke im Laufe des
Lebens starken Belastungen ausgesetzt. Weil diese Gelenke sehr gut mit sensiblen Nerven versorgt sind, führt der
Verschleiß besonders im Alter leicht zu Schmerzen. Ernährungs-, unfall- oder haltungsbedingt können
diese Probleme auch schon in jungen Jahren auftreten.
Übliche Symptome sind eine lokale Druckempfindlichkeit und Bewegungsschmerzen der Hals- und Lendenwirbelsäule,
oft strahlt der Schmerz in den Nacken bzw. die Oberschenkel aus. Ursache ist dabei die Kombination aus Arthrose, lokaler
Entzündungsreaktion und Instabilität.
Computertomografische Kontrolle
Bei der Facettengelenksblockade wird der Schmerz gezielt und kurzfristig ausgeschaltet. Dafür werden schmerz- und
entzündungshemmende Medikamente exakt an das schmerzende Gelenk gespritzt. Die Planung und der Verlauf der Behandlung
wird dabei laufend computertomografisch überwacht.
Klingt der Schmerz durch die Behandlung ab, schließen sich meist weitere Anwendungen etwa mit einer Thermosonde
an, um den Schmerz dauerhaft zu lindern oder zu beseitigen. Die Facettengelenksblockade dient dabei vor allem der Diagnose:
Lässt der vorhandene Schmerz nach, so ist er auf das belastete Gelenk zurück zu führen. Das Verfahren kann ambulant
durchgeführt und gegebenenfalls mehrmals wiederholt werden.
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INDIKATIONEN:
· Chronische Rücken- und Nackenbeschwerden, wenn die Facettengelenke die Ursache für den Schmerz sind
· Chronische Schmerzen nach Unfällen ("Schleudertrauma") oder Bandscheiben-Operationen
· Fehlstellungen der Wirbelsäule (Skoliosen) und dadurch bedingte Gelenkarthrosen
Stichwort: Computertomographie (CT).
Bei der CT werden Schichtaufnahmen des Körpers in verschiedenen Ebenen erstellt. Ein spezielles Kontrastmittel, das
während der Untersuchung gespritzt wird, erlaubt eine exakte Kontrolle des Eingriffs. So können ärztliche
Instrumente besonders präzise gesteuert werden.
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