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Für eine möglichst schonende und zugleich effektive Therapie ist eine exakte Diagnose nötig.
Neben einem intensiven Gespräch bedeutet das vor allem eine genaue körperliche Untersuchung.
In unserer Praxis arbeitet ein interdisziplinäres Team von Spezialisten mit einer Vielzahl von
Diagnosemethoden, die bei geringer Belastung ein möglichst klares Bild von den Ursachen des Schmerzes zeichnen.
Rückenschmerzen sind ausgesprochen vielseitige Beschwerden. Je nachdem, an welchem Ort sie auftreten, spricht
man auch von Nackenschmerzen und steifem Nacken (im Bereich der Halswirbelsäule), von Kreuzschmerzen (im Bereich der
Lendenwirbelsäule) oder von Ischias und Hexenschuss (bei in die Beine ausstrahlendem Schmerz). Fehlhaltungen, etwa bei
der Arbeit am Monitor, und Bewegungsmangel machen Rückenschmerzen zu einem echten Volksleiden.
Auch die Gründe für Rückenschmerz können vielfältig sein. Muskelverspannungen, Wirbelblockaden,
Entzündungen, Arthrose, Bandscheibenvorwölbung oder -vorfall, Narben oder Einengungen etwa
durch Tumore sind nur einige der Möglichkeiten. Oft kommen verschiedene Probleme zusammen,
und nicht selten besteht zwischen subjektivem Schmerz und objektivem Befund kein direkter
Zusammenhang. Entsprechend wichtig ist eine exakte Diagnose für die richtige Therapie.
Gebündelte Kompetenz
Häufig lassen sich dabei Diagnose und Therapie kombinieren: Bei vielen Methoden erfolgen Beobachtung und Behandlung
in einem Arbeitsschritt. Das sichert die Diagnose, spart Zeit und minimiert die Belastung
für den Patienten. Alle nötigen Kompetenzen dafür sind in unserem Ärzte-Team gebündelt.
Letztlich kann erst die Kombination dieser Möglichkeiten ein ausreichend klares Bild über
die Ursachen für einen Rückenschmerz geben. Keine noch so präzise Auflistung der möglichen
Schäden und Behandlungen kann die Untersuchung beim Arzt ersetzen. Um dennoch einen ersten
Hinweis auf mögliche Therapien zu geben, lassen sich die Ursachen für Rückenbeschwerden unterteilen:
· Schäden im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS)
· Schäden im Bereich der Halswirbelsäule (HWS)
· Akute Schmerzen
· Chronische Schmerzen
· Ausstrahlende Schmerzen
· Gelenkverschleiß (Arthrose)
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Therapie in Stufen
Eine gute Behandlung muss individuell sein. Eine offene Wirbelsäulen-Operation ist dabei wirklich nur
die letzte Möglichkeit.
Die Therapiestufen >>
Stichwort: Kernspintomographie
Die Kernspin-Tomografie ergibt ohne Eingriffe und ohne Röntgenbelastung Schnittbilder des
Körperinneren. Dabei wird ein magnetisches Feld angelegt, das Aufschluss über den Wassergehalt
des untersuchten Gewebes gibt. So kann z.B. der Grad des Verschleißes einer Bandscheibe dargestellt werden.
Stichwort: Computertomographie (CT)
Bei der CT werden Schichtaufnahmen des Körpers in verschiedenen Ebenen erstellt. Die Methode wird zum
einen zur Diagnose und zur Planung eines Eingriffes eingesetzt. Zum anderen dient sie auch der Kontrolle der
Behandlung selbst: Ein spezielles Kontrastmittel erlaubt es dabei, die Position ärztlicher Instrumente
und anatomische Besonderheiten genau zu lokalisieren. So kann der Eingriff besonders präzise gesteuert werden.
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