 |
Die einzelnen Glieder eines Fingers sind jeweils mit Scharniergelenken untereinander verbunden.
Jeder Fingerknochen bildet am Ende eine walzenförmige Rolle, die in einer entsprechenden Vertiefung
des nächsten Fingerknochens liegt. Dadurch können sich die Finger nur zur Handinnenseite hin bewegen.
Straffe Seitenbänder ermöglichen eine stabile Beugung und Streckung, die Bewegung der Finger
kann so mit minimalem Muskelaufwand exakt gesteuert werden kann.
Neben den Last tragenden Gelenken wie Knie und Hüfte sind besonders die Finger von Arthrosen
betroffen. Typisch sind knotige Schwellungen, die durch akute Entzündungen oder degenerative
Veränderungen an den Fingergelenken entstehen. Diese können jedoch auch durch rheumatische
Erkrankungen hervorgerufen werden, weshalb zunächst eine genaue Diagnosestellung wichtig ist.
Im Frühstadium helfen hier konservative Behandlungen wie Krankengymnastik mit
Bewegungstherapie; eine kurzfristige Einnahme von Medikamenten kann den schmerzhaften
Entzündungsprozess unterbrechen. In fortgeschrittenen Stadien ist es auch möglich, das
Gelenk operativ zu versteifen. Dies führt in der Regel zu einem noch funktionstüchtigen und vor
allem schmerzfreien Gelenk.
|  |  |  |
Arthrose:
Arthrose ist Gelenkverschleiß. Kopf und Pfanne der Körpergelenke sind mit einer dämpfenden Knorpelschicht überzogen,
die sie beweglich und gleitfähig hält. Durch Verletzungen, Entzündungen oder einfach durch Verschleiß kann diese
schützende Schicht angegriffen und rau werden, im Endstadium sogar komplett abgebaut sein.
 |  |