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Vom Prinzip her ähnelt das Hüftgelenk dem Schultergelenk: Der kugelförmige Gelenkkopf des
Oberschenkelknochens ruht in der Gelenkpfanne der Hüfte. Diese Gelenkpfanne ist jedoch wesentlich
tiefer als diejenige des Schulterblattes. Dadurch ist das Hüftgelenk stabiler, aber auch weniger
beweglich. Im Inneren des Gelenks verläuft außerdem eine Sehne zwischen Gelenkkopf und -pfanne
und gibt zusätzlichen Halt. Die Gelenkkapsel besteht aus besonders starken Bändern, die das
Gewicht des Rumpfes abfangen helfen.
Arthrosen oder rheumatische Veränderungen des Hüftgelenks können sehr schmerzhaft sein. In
fortgeschrittenen Fällen helfen oft weder Arzneimittel noch Physiotherapie. Als operative
Möglichkeit bleibt dann der Einsatz eines künstlichen Hüftgelenkes. Auf diese Weise lässt
sich in der Regel wieder eine gute und vor allem schmerzfreie Gelenkfunktion erreichen.
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Arthrose:
Arthrose ist Gelenkverschleiß. Kopf und Pfanne der Körpergelenke sind mit einer dämpfenden Knorpelschicht überzogen,
die sie beweglich und gleitfähig hält. Durch Verletzungen, Entzündungen oder einfach durch Verschleiß kann diese
schützende Schicht angegriffen und rau werden, im Endstadium sogar komplett abgebaut sein.
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