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Im Kniegelenk treffen drei Knochen aufeinander: der Oberschenkelknochen, das Schienbein des
Unterschenkels und die Kniescheibe. Der Oberschenkelknochen bildet zwei dicke Walzen, die wie
Schlittenkufen über die Vertiefungen des Unterschenkelknochens gleiten. Auf den beiden Kufen
liegt die Kniescheibe, eine knöcherne Verdickung in der Sehne der Oberschenkelmuskulatur.
Stabilisiert wird das Gelenk durch die Seitenbänder und zwei Stoßdämpfer aus Faserknorpel-Gewebe,
die so genannten Menisken, die zwischen Ober- und Unterschenkel liegen. Zusätzliche
Stabilität - insbesondere in der Beugestellung des Gelenks - gewährleisten die im Zentrum
verlaufenden Kreuzbänder.
Bei vielen Gelenkerkrankungen ist das Kniegelenk betroffen. Ursachen können neben degenerativen
Veränderungen auch Sportverletzungen, entzündliche oder rheumatische Erkrankungen sein. Im akuten
Fall ist das Gelenk warm, geschwollen und schmerzhaft. Bei chronischen Leiden treten die
Schmerzen typischerweise morgens oder nach einer längeren Ruhephase auf und bessern sich nach
mäßiger Bewegung ("Anlaufschmerz"). Betroffene klagen oft über eine deutliche Wetterfühligkeit.
Wichtig ist, zunächst die Ursache der Schmerzen diagnostisch abzuklären. Anschließend steht eine
Vielzahl von konservativen und operativen Möglichkeiten zur Verfügung, aus der gemeinsam mit dem
Patienten die geeignete Behandlung ausgewählt werden kann.
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Arthrose:
Arthrose ist Gelenkverschleiß. Kopf und Pfanne der Körpergelenke sind mit einer dämpfenden Knorpelschicht überzogen,
die sie beweglich und gleitfähig hält. Durch Verletzungen, Entzündungen oder einfach durch Verschleiß kann diese
schützende Schicht angegriffen und rau werden, im Endstadium sogar komplett abgebaut sein.
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