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Bandscheiben, Bänder und Gelenke sind im Laufe des Lebens natürlichen Veränderungen unterworfen:
Die Elastizität von Fasern und Knorpel ist in jungen Jahren am höchsten und nimmt kontinuierlich
ab. Dadurch machen sich im Alter allmählich Verschleißerscheinungen bemerkbar, die jedoch
keineswegs automatisch Schäden oder gar Schmerzen nach sich ziehen müssen. Dennoch werden
sich Gelenkigkeit, Belastbarkeit und Bewegungsradius nach und nach verringern. Um so wichtiger
sind jetzt regelmäßige Bewegung und sportliche Aktivität, die dem entgegenwirken.
Den normalen Altersveränderungen stehen echte Schäden gegenüber: Oft ausgelöst durch eine
vergleichsweise banale Verletzung, entstehen fortschreitende, schmerzhafte Erkrankungen.
Hier sollte man frühzeitig versuchen, den Übergang in ein chronisches Leiden zu verhindern.
Beispiele sind etwa Rückenschmerzen, die durch Verschleißerscheinungen ausgelöst und durch
Nervenentzündungen erhalten werden. Eine rechtzeitige und gezielte Therapie kann meist
verhindern, dass die Schmerzen chronisch werden.
Schmerzhafte Alterserscheinung: Arthrose
Arthrosen gehen in der Regel von geschädigten Gelenken aus: Bewegungsmangel, aber auch
Übergewicht und Fehlstellungen verursachen Risse im Knorpel, die sich bei Belastung weiter
ausdehnen und zu Auffaserung und Brüchigkeit führen. Gleichzeitig entstehen im Gelenk
Entzündungen, die den Knorpelabbau weiter beschleunigen.
Reparaturversuche des Körpers bewirken, dass die Strukturen der beteiligen Knochen umgebaut
werden. Auf diese Weise verliert das Gelenk seine passgenaue Form - weitere Schäden sind
vorprogrammiert. Auch an der Wirbelsäule können die Gelenke zwischen den einzelnen Wirbeln
von Arthrosen betroffen sein. Dem geht meist eine Degeneration der Bandscheiben voraus:
Verringert sich dadurch der Abstand zwischen den Wirbeln, werden auch die Wirbelgelenke
stärker belastet. Das kann zu teils starken, bewegungsabhängigen Rückenschmerzen führen.
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