Das Schultergelenk weist eine enorme Beweglichkeit auf. Der kugelförmige Gelenkkopf des Oberarmknochens sitzt in einer
vergleichsweise kleinen Gelenkpfanne des Schulterblattes, die nur ein Drittel seiner Oberfläche bedeckt. Dadurch lässt
sich der Oberarm um eine Vielzahl von Achsen bewegen und sogar drehen. Für eine ausreichende Stabilität des Gelenks
sorgen die umliegenden Muskeln und Bandstrukturen des Schultergürtels gemeinsam mit dem Schlüsselbein, das über das
Schultereck-Gelenk mit der Schulter verbunden ist.
Bei der Verkalkung des Schultergelenks bilden sich Kalkdepots (
B), die in ihrer Umgebung Entzündungen hervor rufen (rot).
Wichtige Folgen sind eine Schleimbeutel-Entzündung (
A) sowie feine Sehnenauffaserungen (
C). Das Schultergelenk
schmerzt dadurch und wird in seiner Bewegungsfähigkeit stark beeinträchtigt. Eine effektive und schonende Behandlung
dieser Erkrankung stellt
die Stoßwellentherapie dar.
Beim
Impingement des Schultergelenks kommt es zu einer Einengung der Schultersehnen (
B) mit schmerzhafter
Entzündung der Umgebung (
A). Diese Einengung wird durch eine Vergrößerung des
Schultereck-Gelenks (
C), durch anatomische Engstellen, Arthrose oder durch einen Hochstand des
Oberarm-Kopfes hervorgehoben.
Wenn konservative Maßnahmen wie Krankengymnastik, physikalische Methoden oder Injektionen keinen
Erfolg ergeben, so kann mit einem
arthroskopischen
Eingriff in der Regel eine längerfristige Besserung erreicht werden.