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Führen gezielte Injektionen, Katheter- oder Laserbehandlungen nicht zum gewünschten,
raschen Therapieerfolg, so bleibt die Möglichkeit einer mikroskopischen Bandscheibenoperation.
Auch stellen akute und fortlaufend zunehmende Lähmungserscheinungen in den Beinen mit
deutlicher Gehbehinderung sowie Lähmungen im Bereich der Blase und/oder des Mastdarms
klare Notwendigkeiten zur raschen operativen Entlastung des betroffenen Nervens dar.
Im Vergleich zu herkömmlichen offenen Bandscheibenoperationen mit großem operativem
Zugang und erhöhtem Risiko einer schmerzhaften Narbenbildung liegen die Vorteile der
mikroskopisch unterstützten Operationen in der sehr schonenden, aber zugleich effektiven,
direkten Entfernung störenden Gewebes über einen kleinen Hautschnitt. Diese Operationstechnik
wird seit Jahren auch als der "goldene Standard" bei Bandscheiben- bzw. Wirbelsäulenoperationen
bezeichnet.
Die Behandlung findet im Rahmen eines ca. 3 bis 4-tägigen stationären Aufenthaltes statt.
Der Patient bekommt in der Regel anschließend für ca. 4 Wochen tagsüber ein leichtes
Mieder verordnet. Eine spezielle Rehabilitationsmaßnahme ist nicht erforderlich.
Bei normalem Behandlungsverlauf sind leichte Tätigkeiten rasch wieder möglich.
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