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Seit langem wird die Stoßwellen-Therapie zum Zertrümmern von Nierensteinen eingesetzt. In den letzten
Jahren haben sich die konzentrierten Schallwellen jedoch auch zur Therapie von Weichteil-Verkalkungen bewährt.
Vor allem Verkalkungen im Schultergelenk, der Fersensporn und Reizungen am Ellenbogen können damit effektiv
und schonend behandelt werden.
Die Durchblutung wird gefördert
Die Stoßwellentherapie ermöglicht ohne Eingriff eine sehr energiereiche, mechanisch wirkende Therapie.
Ihre Wirkung beruht auf der besseren Durchblutung des betroffenen Gewebes. Ferner scheint die starke mechanische
Stimulation die Schmerzverarbeitung positiv zu beeinflussen. Es ist daher im Gegensatz zur
Nierenstein-Zertrümmerung nicht notwendig, die Kalkherde komplett aufzulösen.
Der betroffene Körperteil wird - falls nötig unter örtlicher Betäubung - mit Ultraschall
behandelt. Die Behandlung wird ambulant durchgeführt und dauert insgesamt etwa 10 bis 20 Minuten. Meist
genügen drei Anwendungen, um eine gute Regeneration des Gewebes zu erreichen. Zudem sind begleitende
Anwendungen wie Salben, Krankengymnastik und physikalische Therapie sinnvoll.
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Illustration

Das Schultergelenk ist höchst beweglich. Zugleich sorgen Muskeln, Bänder und weitere Strukturen für ausreichende
Stabilität. Verletzungen, Überbeanspruchung oder Arthrose können dieses feine Zusammenspiel stören.
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INDIKATIONEN:
· Verkalkungen im Schultergelenksbereich mit schmerzhaften Entzündungen
· Hartnäckige Fersenspornbeschwerden und Schmerzen an der Achillessehne (Achillodynie)
· Nichtheilende Knochenbrüche (Pseudarthrosen)
VORTEILE:
· Ambulante Methode ohne Belastungen
· Bislang keine gravierenden Nebenwirkungen bekannt
· Verschlechterungen sind selten und allenfalls kurzfristig
· Wiederholungen der Therapie sind möglich
Stichwort: Stoßwelle.
Genauso wie Lichtstrahlen können auch Schallwellen durch Linsen gebündelt werden. Auf diese Weise kann der
Schall zu einer Stoßwelle gebündelt werden, die sehr starke Kräfte ausüben kann. Bei der
Stoßwellentherapie wird die Stoßwelle eingesetzt, um diese Kräfte im Körperinneren einzusetzen.
Häufig geschieht das bei der Zertrümmerung von Nierensteinen, jedoch können seit jüngerer Zeit
auch Verkalkungen in den Weichteilen von Schulter oder Ferse damit behandelt werden.
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