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Auch die Wirbelsäule altert. Unter anderem verlieren die Bandscheiben mit der Zeit ihre Flexibilität
und die Gefahr von Rückenproblemen steigt. Als typische Alterserscheinung - die allerdings nicht auf
ältere Menschen beschränkt ist - gilt die lumbale Spinalstenose (LSS). Betroffen ist dabei der
Wirbelsäulenkanal (Spinalkanal), durch den unterhalb des Rückenmarks wichtige Nervenbahnen verlaufen.
Er wird durch degenerierte Bandscheiben eingeengt, was die Funktion der Spinalnerven beeinträchtigt.
Die Folge der LSS sind diffuse Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen können, Taubheitsgefühle
im Gesäß und in den Beinen sowie allgemein eine körperliche Schwäche und verringerte Belastbarkeit.
Typisch ist dabei, dass die Symptome sich in gestreckter Haltung verstärken und in gekrümmter Haltung
verringern. Häufig machen die Betroffenen beim Gehen einen Buckel.
Konservative Maßnahmen helfen nur bedingt
In der Regel schreitet die LSS nur langsam fort. Zunächst können konservative Maßnahmen wie
Gymnastik und Medikamente den Verlauf aufhalten oder zumindest bremsen. Im fortgeschrittenen Stadium sind
allerdings chirurgische Eingriffe nötig. Eine Möglichkeit ist dabei die so genannte Laminektomie,
bei der ein oder mehrere Wirbelbögen samt der Dornfortsätze entfernt werden, um den betroffenen
Rückenmarksbereich zu entlasten. Dieser massive Eingriff erfordert meist eine Vollnarkose, einen
Krankenhausaufenthalt von 5-7 Tagen sowie eine längere Rehabilitationszeit. Zudem leiden manche
Patienten anschließend an hartnäckigen Schmerzen. In gravierenderen Fällen wird sogar
eine Versteifung der Wirbelsäule im betroffenen Bereich vorgenommen.
Entlastung durch das X-STOP®-Implantat
Eine schonende Alternative zu den vorhandenen operativen Maßnahmen ist das neue X-STOP®-Implantat.
Dabei handelt es sich um eine Art Puffer, der zwischen die Dornfortsätze des betroffenen Wirbelsäulenabschnitts
gesetzt wird. Auf diese Weise verhindert das X-STOP®-Implantat eine zu starke Beugung der Lendenwirbelsäule,
welche zur Einengung des Wirbelsäulenkanals und damit zu den Symptomen der LSS führen könnte.
Wie X-STOP® funktioniert, zeigen die folgenden Illustrationen.
In der gesunden Wirbelsäule erlauben die Bandscheiben eine flexible Beugung der Wirbelsäule.
Ist das Bandscheibengewebe der dauernden Belastung nicht mehr gewachsen, kann es in den Wirbelkanal vordringen und
auf die dort verlaufenden Nerven drücken (s. Kreis).
Das X-STOP®-Implantat wird so zwischen die Dornfortsätze der betroffenen Wirbelkörper gelegt, dass
diese sich nur noch bis zu einem bestimmten Punkt annähern können - eine Maßnahme, die man
"interspinale Abwinkelung" nennt. Dadurch dringt auch das Gewebe der degenerierten Bandscheibe nicht mehr
so weit in den Spinalkanal vor.
Schnelle Rehabilitation
Der Puffer des X-STOP®-Implantats kann je nach Ausmaß der Bandscheibenschädigung unterschiedlich
groß gewählt werden. Es wird allerdings darauf geachtet, dass die Patientin oder der Patient
nach dem Eingriff eine normale Haltung einnehmen kann. Viele Patienten spüren sofort nach der Behandlung
eine Erleichterung von den Symptomen. Alle Betroffenen können noch am selben Tag wieder gehen und werden
nach etwa 24 Stunden aus dem Krankenhaus entlassen. Außer einem Heilgymnastikprogramm und in manchen
Fällen Medikamenten sind meist keine weiteren Maßnahmen erforderlich. In der Regel können
die Patienten zwei bis sechs Wochen nach der Operation ihre normale Tätigkeit wieder aufnehmen.
Im Vergleich zur Laminektomie hat das X-STOP®-Verfahren mehrere Vorteile. So muss weder Knochen- noch
Weichteilgewebe entfernt werden. Die relativ kurze Operation erfordert keine Vollnarkose und ist verhältnismäßig
kostengünstig. Zudem ist das Risiko von signifikanten Komplikationen gering und auch die Erholungsphase nach
der Operation fällt vergleichsweise kurz aus.
Weiterführende Informationen zu X-Stop finden Sie auch
auf den eigens eingerichteten Informationsseiten unter
www.x-stop.de.
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Die Funktionsweise des X-STOP®-Implantats zeigen unsere Illustrationen.
Das X-STOP®-Implantat wird zwischen die Dornfortsätze der betroffenen Wirbelkörper gelegt.
INDIKATION:
· Bandscheibenvorfall im LWS-Bereich mit Einengung des Spinalkanals
VORTEILE:
· Kurze Operationsdauer
· Geringe Gefahr schwerer Komplikationen
· Keine Entfernung von Gewebe erforderlich
· Kurze Rehabilitationszeit
Stichwort: Konservative Maßnahmen.
Behandlungsformen, die ohne Eingriff auskommen. Zum Beispiel: Krankengmnastik, Physikalische Therapie, Schmerz stillende Spritzen oder orthopädisch-technische Hilfsmittel wie Korsette.
Pressearchiv:

Orthoprof.
[Ausgabe 4/2004]
Sonderthema: "X-Stop: minimal-invasives Verfahren bei Rückenschmerzen" von Dr. Jürgen Schwickal-Melot.
Teil I anzeigen
[Größe: 63 KB]
Teil II anzeigen
[Größe: 53 KB]


Spektrum d. Wissenschaft
[Ausgabe 2/2004]
"X-Stop: Neue Hilfe bei engem Wirbelkanal" aus dem Sonderheft "Moderne Medizin - Spektrum der Wissenschaft - Spezial 2/2004" von Dr. Peter Krause.
Artikel anzeigen
[Größe: 107 KB]
Alle Artikel finden Sie in unserem umfangreichen Pressearchiv >>
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