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Fast drei Viertel aller Deutschen leiden darunter, jede fünfte Frühberentung beruht auf ihnen und sie
kosten über 10 Milliarden Euro pro Jahr - den Preis von Arbeitsausfall, Leistungsminderung und
Folgeerkrankungen nicht einberechnet: Wirbelsäulen-Erkrankungen sind ein Volksleiden.
Und sie sind ein Dauerleiden. Viele Patienten machen eine wahre Krankenkarriere durch, mit unzähligen
Ratschlägen, Arztbesuchen, Therapien und ohne wirklichen Erfolg. Noch immer wird viel zu häufig viel
zu früh eine offene Wirbelsäulen-Operationen durchgeführt - obwohl diese Operationen bei 10 bis 15 Prozent
aller Patienten zu Narbenverwachsungen und damit unter Umständen zu lebenslangen Schmerzen führen.
Offene Wirbelsäulen-Operationen vermeiden
Dabei gibt es Alternativen. In unserer Praxis versuchen wir unsere Patienten möglichst schonend zu behandeln. Mit modernen
minimal-invasiven Therapien können wir bei vielen Patienten eine offene Operation vermeiden. Die Betroffenen können schneller
zu ihrer normalen Tätigkeit zurückkehren, eine langwierige und teure Rehabilitation ist nicht nötig, und vor allem entfällt das Risiko von
schmerzhaften Narben.
Für eine möglichst schonende und zugleich effektive Therapie ist eine exakte Diagnose
nötig. In unserer Praxis arbeiten wir mit einer Vielzahl von Diagnosemethoden, die bei geringer Belastung ein möglichst
klares Bild von den Ursachen des Schmerzes zeichnen. Das interdisziplinäre Spezialisten-Team in unserer Praxis garantiert auf
diese Weise eine individuelle und moderne Behandlung. Immer häufiger können dabei Diagnose und Therapie in einem Arbeitsschritt
durchgeführt werden. Das Ziel ist klar: Mit möglichst geringem Aufwand und Risiko einen möglichst großen und dauerhaften
Erfolg für unsere Patienten zu erzielen.
Bis zu 90 Prozent aller offenen Bandscheiben-Operationen sind unnötig. Wir wollen diese aufwendigen, teuren und riskanteren Eingriffe
so weit es geht vermeiden. Wenn eine offene Operation jedoch unumgänglich ist, können unsere Patienten auf unser großes Netzwerk
an Spezialisten in diesem Bereich zurückgreifen. Selbstverständlich bieten wir auch eine gemeinsame Nachbetreuung im
Anschluss an die Operation an.
Handeln, bevor der Schmerz chronisch wird
Wichtig ist dabei eine rechtzeitige Behandlung. Je länger Wirbelsäulenbeschwerden bestehen, um so schwieriger wird die
Diagnose und um so komplexer das Krankheitsbild. Auch führen lang anhaltende Schmerzen oft zu einem regelrechten Schmerzgedächtnis:
Das Gehirn merkt sich den Schmerz, neue Nerven werden gebildet und damit die Schmerzleitung verstärkt. Die Folge ist ein immer
stärkerer, chronischer Schmerz, der sich verselbständigt hat.
Deshalb sollte bei akuten Rückenschmerzen ein Arzt aufgesucht werden.
Keine Angst: Über 80 Prozent aller Bandscheiben-Vorfälle heilen mit einer konsequenten konservativen Therapie bestehend
aus Krankengymnastik und schmerz- und entzündungshemmenden Mitteln folgenlos ab. Und wenn es doch ernster wird, steht
Ihnen unser gesamtes Behandlungsspektrum zur Verfügung.
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Die Wirbelsäule
Tragen und stützen, schützen und flexibel sein: All diesen Anforderungen muss die Wirbelsäule
täglich gerecht werden. Verschiedene Schäden können sie dabei beeinträchtigen.
Zur Illustration >>

Stichwort: Minimal-invasive Behandlung.
Der Begriff "minimal-invasiv" beschreibt medizinische Methoden,
die mit einem möglichst geringen Eingriff auskommen. Meist kommt dabei ein Endoskop, also ein Katheter,
zum Einsatz, der durch einen kleinen Schnitt in Körperhöhlen eingeführt wird und dort Beobachtungen und
Behandlungen erlaubt. Bei minimal-invasiven Eingriffen haben Patienten meist keine Narbenbildung und nur
sehr geringe Risiken zu befürchten.
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